Kaufnebenkosten-Rechner Österreich

Was beim Immobilienkauf in Österreich zusätzlich zum Kaufpreis fällig wird - und was dieselbe Immobilie in deinem Bundesland kosten würde.

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€ 50.000 € 1,5 Mio.
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€ 0 € 1,5 Mio.
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Makler und Vergleich
Makler
Vergleich: Bundesland in Deutschland
Kaufnebenkosten in Österreich
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Aufschlüsselung
Grunderwerbsteuer (3,5 %) -
Eintragungsgebühr Grundbuch (1,1 %) -
Pfandrechtsgebühr (1,2 % vom Pfandbetrag) -
Eingabengebühren Grundbuch -
Vertragserrichtung und Treuhand -
Maklerprovision inkl. USt -
Gesamtkosten mit Kaufpreis -
Zum Vergleich: Nebenkosten im gewählten Bundesland -
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Kaufnebenkosten in Österreich
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Grunderwerbsteuer (3,5 %) -
Eintragungsgebühr Grundbuch (1,1 %) -
Pfandrechtsgebühr (1,2 % vom Pfandbetrag) -
Eingabengebühren Grundbuch -
Vertragserrichtung und Treuhand -
Maklerprovision inkl. USt -
Gesamtkosten mit Kaufpreis -
Zum Vergleich: Nebenkosten im gewählten Bundesland -

Die Sätze stehen im Gesetz

Die Grunderwerbsteuer beträgt beim Kauf 3,5 % der Gegenleistung (§ 7 Grunderwerbsteuergesetz). Das Grundbuchsgericht verlangt für die Eintragung des Eigentums 1,1 % und für ein Pfandrecht 1,2 % vom Wert des Rechts, dazu je Gesuch 61 € Eingabengebühr (Gerichtsgebührengesetz, Tarifpost 9, Stand 1. August 2026). Der Pfandbetrag liegt oft über der Kreditsumme, weil Banken einen Zuschlag für Zinsen und Kosten eintragen lassen.

Die befristete Befreiung von Eintragungs- und Pfandrechtsgebühr für das selbst genutzte Eigenheim galt nur für Grundbuchsanträge bis 30. Juni 2026. Für Käufe seither fallen beide Gebühren wieder voll an.

Was in Österreich anders läuft als in Deutschland

Der Kaufvertrag wird nicht beim Notar beurkundet, sondern von einem Notar oder Rechtsanwalt errichtet, der auch die Treuhandabwicklung und die Grundbuchseingabe übernimmt. Das Honorar ist frei vereinbar, üblich sind 1 bis 3 % des Kaufpreises plus Umsatzsteuer; der Rechner rechnet mit 2 %.

Die Maklerprovision ist nach § 15 der Immobilienmaklerverordnung mit 3 % des Kaufpreises gedeckelt, dazu 20 % Umsatzsteuer, also 3,6 %. Anders als in Deutschland zahlt sie der Käufer in voller Höhe, auch wenn der Verkäufer ebenfalls Provision zahlt; die Halbteilung nach § 656c BGB gibt es nicht. Beim Kauf ohne Makler liegen die Nebenkosten bei rund 7 bis 8 %, mit Makler und Kredit bei 10 bis 12 %. Was dieselbe Immobilie in Deutschland kosten würde, rechnet der Kaufnebenkosten-Rechner für Deutschland.

Als Deutscher in Österreich kaufen

EU-Bürger sind beim Grundverkehr Inländern gleichgestellt, brauchen für eine bebaute Liegenschaft also keine Genehmigung. Einschränkungen gibt es trotzdem: Zweitwohnsitze sind in Tirol, Salzburg und Vorarlberg nur mit Widmung erlaubt, und wer finanziert, braucht eine Bank, die ein deutsches Einkommen für ein österreichisches Pfandrecht akzeptiert. Die Nebenkosten müssen in jedem Fall aus Eigenkapital kommen, die Bank finanziert sie nicht mit.

Quelle: https://www.immobilienfinanzierung-oesterreich.de/